The Bourbon Kings (Bourbon Kings 1) by J.R. Ward (2015)

Bourbon 2

Man nehme: Einen Shaker, gibt einen Teil Dallas, einen Teil Denver und Falcon Crest dazu, schütte das Öl weg und mischt dafür guten Bourbon darunter, noch ein paar teure coole Autos, noch etwas mehr Bourbon, einen Braumeister *g*, etwas Southern Comfort (und damit meine ich nicht den Likör) und noch einen guten Teil Tragik dazu, schüttle es gut durch und bitte die „Bourbon Kings“ können serviert werden. Wer sich von J.R. Ward eine nette (*ggg*) paranormale Geschichte a la BDB erwartet hat – nix is es… siehe oben!
Bin mir nach dem Lesen des Buches noch nicht ganz klar, ob ich das  Buch mag, wenn es ein Indikator ist, es war wirklich schwer aus der Hand zu legen, aber das könnte auch heißen, ich wartete einfach auf das WOW,  aber ob ich es mag, weiß ich jetzt immer noch nicht. Es gibt da schon einen Hauptcharakter (Lane) mit seinem Love-Interest (Lizzie), dann sind da noch einige interessante Nebencharaktere, aber keiner konnte so wirklich mein
Interesse wecken, bis vielleicht auf Edward, der wäre eine nähere Betrachtung wert. Lane ist farblos und auch Lizzie hat nichts an sich, was mir sonst an einer starken Buchheldin gefällt. Ich hatte durchgehend das Gefühl, dass es sich um ein Pilot-Buch handelt, wie bei einer TV-Serie, die jetzt ewig weitergehen wird – denn es ist schon einiges passiert, aber nichts hat mich vom Hocker gerissen oder mich wirklich gefesselt, nach der letzten Seite hab ich mich nur gefragt „und, wann kommt jetzt die Story?“
Eine Sache hat mich wirklich gestört: Lizzie ist zwar ein gebranntes Kind (wurde vor 2 Jahren von Lane verlassen), nimmt Lane aber wieder zurück (der wirklich glaubhaft machen kann, dass er es ehrlich mit ihr meint), um beim ersten Verdacht (hören/sagen), sofort wieder an seiner Liebe zu zweifeln, ohne überhaupt mit Lane gesprochen zu haben, nur um nach ein paar Seiten wieder alle zu vergeben (wie bitte!)
Fazit: Das Buch handelt von der ganzen Familie Bradford, hauptsächlich den 4 Geschwistern, es gibt zwar ein „main Couple“ , aber auch  viele Nebenstories. Der Schreibstiel ist sehr J.R. Ward, keine puschi/muschi Romantik sondern einige recht deftige Szenen. Leider geben die Hauptcharaktere nicht viel her – eben echt wie Dallas – ohne Öl dafür mit Bourbon! Werde das nächste Buch sicher lesen, so schnell gebe ich J.R. nicht auf und hoffe einfach auf mehr Emotionen (auf jeden Fall bei mir!)

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