Underworld 5: Blood Wars (2016)

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„Ich habe mich selbst überlebt“ sind die ersten Worte von Selene, könnten auch die ersten Worte von Kate Bakinsale sein, sie hat sich in diesen 13 Jahren kein bisschen verändert.
Der Genrefilm schlecht hin, und da ich ein Genrefan bin, war der Film super, dass die nördlichen Vampire wie Elben ausgeschaut haben, hat auch gut gepasst, und das gar keine Menschen mitgespielt haben auch. Wer braucht schon normale Menschen. Die Werwölfe sind mir ein bisschen zu schmuddelig, aber auch damit kann ich leben *ggg*
Nach dem Letzen Film ist der Kampf für Selene noch nicht beendet, ihre Tochter ist zwar in Sicherheit, aber sie ist immer noch vom Rat zu Tode verurteilt und nur David hält noch zu ihr. Eigentlich mag ich Werwölfe, aber hier waren mir die Vampire um einiges lieber, lag wahrscheinlich am wunderbaren Theo und um unsympathischen Lykaner-Anführer Marius! Der hat einfach kein Rückgrat *g*. Bevor er es verliert ist er keineswegs an einer Aussöhnung mit den Vampiren interessiert, sondern kocht altbekannt sein eigenes Süppchen und doped sich dabei mit Hybriedblut… leider ist das fast alle, also muss man unbedingt Selens Tochter finden, um den Vorrat aufzustocken. Pech, das nicht mal sie weiß, wo ihre Tochter sich aufhält.
Mit Hilfe von David und seinem Vater, der sich auf die richtige Seite geschlagen hat, versucht Selene den ewigen Krieg zwischen den Werwölfen und Vampiren zu beenden.

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Tolle Stimmung machte wieder einmal Prag, DER Ort für Vampirgeschichten und im Film der Sitz des stärksten, noch existierenden östlichen Ordens der Vampire und einer schrecklich guten Lara Pulver als böse Samira (so was von Machthungrig) und Varga (Bradley James) – also ich hätte an seiner Stelle der Bitch schon viel früher das Garaus gemacht. Aber der Wendepunkt war dann schon gut gewählt. Ein Wendepunkt der uns zeigt, dass hinter David mehr steckt als wir dachten. Cool wie er seine neue Rolle letztendlich mit hoch erhobenem Haupt annimmt.

Der Film hat recht schlechte Kritiken und wird nicht unbedingt geliebt. Ich habe mich gut unterhalten, ist einfach meine Sache, Vampire, Werwölfe, pseudo Elben, Theo James. Ich brauche keine Oskar-Reife um meine Fantasien visualisiert zu kriegen, da funktioniert Underworld perfekt, kleine Schwächen oder Ungereimtheiten sind da für mich nicht so schwerwiegend.
Scheinbar soll es zwar noch einen weiteren Teil mit Kate Beckinsale geben, wobei diese selbst angemerkt hat, bald nicht mehr in den hautengen Anzug zu passen, aber eigentlich ist am Ende die Zukunft (auf filmischer Ebene) klar und wir verließen zögerlich (Marvelgeschädigt) das Kino nach einem echt kurzweiligen coolen Film.

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